Haarausfall

Haarausfall: Gibt es ein

Mittel dagegen?

Haarausfall

Haarausfall kann schneller kommen, als man denkt. Foto: www.JenaFoto24.de / pixelio.de

Grundsätzlich sind verschiedene Methoden verfügbar, die einem Haarausfall entgegen wirken oder diesen kaschieren sollen. Dazu gehören sowohl medikamentöse als auch kosmetische Maßnahmen. Wenn der Haarausfall stark ist, sollte man einen Hausarzt konsultieren. Normalerweise fallen einem Menschen etwa 60-120 Haare pro Tag aus. Bei Frauen bestehen dabei auch durch Hormone Schwankungen. Bei einer medikamentösen Behandlung können die Präparate sowohl oral eingenommen als auch topisch auf die von Haarausfall betroffenen Stellen aufgetragen werden. Zu beachten ist dabei, dass die Medikation bei Frauen und Männern unterschiedlich erfolgt. Zum einen gibt es Medikamente, die den Hormonstatus beeinflussen, um den Haarausfall zu hemmen. Da dieser bei Männern oft durch einen zu hohen Dihydrotestosteron-Spiegel (Dihydrotestosteron ist aktiviertes Testosteron) verursacht wird, besteht eine Möglichkeit des Entgegenwirkens mittels Medikamenten darin, eine Hemmung der Dihydrotestosteron-Testosteron-Umwandlung zu bewirken. Bei Frauen gibt es die Möglichkeit, Antiandrogene zur Hemmung des Haarausfalls einzusetzen. Zu beachten ist, dass die Präparate dieser Typen verschreibungspflichtig sind. Ein weiteres Präparat ist Minoxidil, das auf die von Haarausfall betroffenen Stellen aufgetragen wird. Alfatradil wird sowohl bei Männern als auch bei Frauen gegen Haarschwund eingesetzt, es kann allerdings bei Anwendung auf der Kopfhaut brennen. Auch cortisonhaltige Präparate können verwendet werden. Rezeptfreie Medikamente gegen Haarausfall sind zwar verfügbar, ihre Wirksamkeit ist aber teilweise wissenschaftlich nicht belegt. Bei fast allen Medikamenten ist die Situation gegeben, dass nach dem Absetzen der Haarausfall wieder beginnt. Auch dauert es mindestens zwei Monate, bis sie wirken. Es gibt eine Studie der Stiftung Warentest, die sich mit der Wirksamkeit von Präparaten gegen Haarausfall beschäftigt. Die meisten von diesen haben dabei eher nicht gut abgeschnitten.

Weitere, nicht-medikamentöse Methoden, einem Haarausfall entgegenzuwirken, sind Haartransplantationen sowie das Kaschieren mit kosmetischen Mitteln. Gegen die Transplantation gibt es jedoch medizinische Kontraindikationen wie eine vorhandene Autoimmunerkrankung.