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Jul 26

Was hilft gegen eine verstopfte Nase?

Bild von S. Hofschlaeger - pixelio.de

Bild von S. Hofschlaeger – pixelio.de

Eine verstopfte Nase kann dazu führen, dass Betroffene nicht mehr gut atmen können und einen unruhigen Schlaf haben. Die Atemwege sind angeschwollen und produzieren Unmengen zähen Schleim, der nicht abfließt. Nachts reichert sich dieser zähe Schleim in den Neben- oder Stirnhöhlen an. Er kann ohne Ableitungsmaßnahmen zu schmerzhaften Entzündungen führen. Empfehlenswert ist es, gleich bei Beginn der Beschwerden mit sanften Mitteln aus der Hausapotheke zu behandeln.

Verstopfte Nase: Schnupfen oder Allergiefolge?

Bild von knipseline - pixelio.de

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An sich ist ein Schnupfen nicht gefährlich. Er kann durch Auskühlung oder Überhitzung entstehen. Auch Hausstaub-Allergien oder Pollenflug können zu einer verstopften Nase führen. Ein Manager kann sich wegen seiner Terminlage nicht lange mit blockierten Atemwegen herumschlagen. Er nutzt ein Nasenspray, um die Atemwege frei zu bekommen. Zu unterscheiden sind homöopathische und konventionelle Nasensprays. Letztere sind im Dauergebrauch gefährlich. Sie sollten nur der ärztlichen Anweisung gemäß verwendet werden. Bei einer Hausstaub- oder Pollenallergie verordnet der Arzt zusätzlich Antihistaminika. Die Auslöser zu meiden, ist im Arbeitsalltag nicht immer möglich. Mit Inhalationen kann eine verstopfte Nase ebenfalls gut behandelt werden. Es gibt im Handel Inhalationsgeräte, durch die Wasser und schleimlösende Medikamente eingeatmet werden können. Alternativ können Sie den Kopf über eine Schüssel mit heißem Salzwasser beugen und tief einatmen. Anschließend müssen Kopf, Stirn- und Nasenbereich vor Auskühlung geschützt werden. Bettruhe mit erhöhter Kopflage gibt dem Immunsystem Zeit, die Sache zu regeln und entlastet die Nasenregion von Druck.

Akupressur: Druck und Gegendruck

Die Chinesen kennen Meridianpunkte, mit denen Befindlichkeitsstörungen positiv beeinflusst werden können. In Bezug auf die verstopfte Nase liegen diese an den Nasenflügeln und im Stirnbereich zwischen den Augenbrauen. Fahren Sie mit sanftem Druck der Zeigefinger entlang der Nasenflügel und massieren Sie die Nase, bis sie warm ist. Dies kann auch schon bei den ersten Erkältungsanzeichen versucht werden. Eine kalte Nase ist nämlich ein Einfallstor für Viren und Bakterien. Durch das sanfte Massieren der Nase und des Punktes zwischen den Augenbrauen mit den weichen Fingerspitzen können Sie den Abfluss des Sekrets erleichtern. Oftmals erleben die Anwender dieser alten chinesischen Akupressur-Technik, dass die Nasenlöcher plötzlich wieder frei sind. Zudem kann diese Übung beliebig oft wiederholt werden, ohne dass Nebenwirkungen zu befürchten sind.